16. Generationentunier Halle

16. Generationenturnier in Halle
Vereinsvorsitzender Matthias Wengel erkämpft Goldmedaille

Anfang Juni trafen sich über 300 Judokas aller Altersklassen zum Generationenturnier beim Judo Club Halle e.V. Der Eilenburger Judo-Sportverein war auch wieder dabei und wollte den erfolgreichen Wettkampftag aus dem Jahr 2025 wiederholen. 

 

Die 14 Eilenburger Sportler und Sportlerinnen starteten früh, denn schon 08:00 Uhr fand das erste Wiegen statt. Es sollte ein langer Tag werden.

 

Nachdem unser Vereinsvorsitzender Matthias Wengel (Akl. ü45, Gkl. bis 100 kg) im letzten Jahr seinen Kampftag schon mit einem 2. Platz krönen konnte, setzte er in diesem Jahr noch eins drauf und holte die Goldmedaille

Drei Kämpfe musste Matthias bestreiten. Er gab den Sieg im ersten Kampf leider an seinen Gegner ab. Dieser konnte sich mit einer Fußwurftechnik eine kleine Wertung erkämpfen, die letztendlich für den Sieg reichte. Dafür machte Matthias in den nächsten beiden Begegnungen Nägel mit Köpfen und gewann seine zweite Partie mit Ko-Uchi-Gari (Fußwurftechnik) und den dritten Kampf mit einer Handwurftechnik. Auf Grund des besseren Punkteverhältnisses gegenüber seinen drei Gegnern stand Matthias ganz oben auf dem Treppchen.

 

Seine Tochter Alexa Wengel (Akl. u30, Gkl. Bis 78 kg) versuchte es ihrem Papa nachzumachen. Sie hatte zwei Gegnerinnen. In ihrem ersten Kampf geht sie mit einem Waza-ari (halber Punkt) in Führung, verliert die Begegnung aber durch eine Festhaltetechnik im Bodenkampf. Ihre zweite Gegnerin besiegte Alexa mit einem Punktsieg, durch eine Kontertechnik. Damit holte sie sich die Silbermedaille.

 

Weiterhin starteten das Vater Sohn Duo Sascha und Alexander Blanke.

Sascha (Akl. Ü30, Gkl. bis 100 kg) bestritt im letzten Jahr, beim Generationenturnier seinen ersten Judo-Wettkampf und hat schon gleich danach die Teilnahme für 2026 angemeldet. Nachdem er im letzten Jahr zwei Niederlagen einstecken musste, bezwang er in diesem Jahr einen seiner drei Gegner mit einer Kontertechnik mit Ippon (Punktsieg). Die anderen beiden Kämpfe verlor er jeweils mit einer Fußwurftechnik. 

Sein Sohn Alexander (Akl. U13, Gkl. Bis 50kg) musste ebenfalls dreimal auf die Tatami (Matte). Dabei gewann er seine erste Begegnung mit einer Festhaltetechnik. Nach diesem guten Start verlor Alex aber die nächsten beiden Kämpfe. Trotzdem reichte es für ihn zur Bronzemedaille.

 

Kommen wir zum Vater Tochter Pärchen Martin und Matilda Ebelt. Martin konnte seinen Erfolg der Silbermedaille, im letzten Jahr, wiederholen. Er gewann seinen ersten Kampf mit einer Fußfegetechnik (De-Ashi-Barai). In seiner zweiten Begegnung erkämpfte sich Matin eine Festhaltetechnik, aus der sich sein Gegner nicht mehr befreien konnte. Im dritten und letzten Kampf musste Martin dann leider eine Niederlage hinnehmen. Somit erreichte er einen sehr guten 2. Platz. 

Für seine Tochter Matilda (Akl. U10, Gkl. bis 21,8 kg) war es der erste Wettkampf. Für sie ging es erst einmal darum, die ganzen Abläufe an so einem Tag kennenzulernen und sich mit der Wettkampfsituation auf der Tatami vertraut zu machen. Matilda zeigte, dass sie keine Angst hat auf Ihre Gegnerinnen zuzugehen und versucht, die Ideen, die sie im Kopf hat, im Kampf umzusetzen. Auch wenn sie ihre beiden Kämpfe verloren geben musste, ging Matilda mit viel Mut und Kampfgeist in die Zweikämpfe. Am Ende erhielt sie eine Bronzemadaille.

 

Kommen wir zu dem letzten Familienpärchen, Vater und Sohn, Enrico und Theo Jacobi.

Enrico (Akl. Ü30, Gkl. bis 100 kg) startete ebenfalls im letzten Jahr zu seinem ersten Judo Wettkampf. Er schaffte es, die Fortschritte aus dem Training in den beiden Kämpfen unterzubringen. In der ersten Begegnung gelang es Enrico seinen Gegner gut zu beschäftigen und für ihn keine erfolgreiche Technik zuzulassen. Damit ging der Kampf in die Verlängerung (Golden Score). Die nächste Wertung entscheidet den Kampf. Am Ende verlor Enrico nach starkem Auftritt. Auch in seiner zweiten Begegnung leistete er gute Angriffe im Stand, hauptsächlich mit Fußwurftechniken, allerdings geriet er dann durch eine Unachtsamkeit in eine Festhaltetechnik, aus der er sich nicht mehr befreien konnte.

Theo (Akl. U10, bis 35,7 kg) musste dreimal auf die Tatami. Seinen ersten Gegner setzte er gleich von Anfang an unter Druck und ging mit einem kleinen Technischen Vorteil (Yoko) für eine Fußwurftechnik (O-Soto-Otoshi) in Führung. Am Ende des Kampfes stand es Unentschieden und die Bewertung lag nun beim Kampfgericht (Hantai). Die Kampfrichter sahen leider Theos Gegner als den aktiveren Kämpfer und entschieden gegen Theo. Leider verlor er auch seine zweite Begegnung. Aber in der dritten Partie zahlte sich seine Beharrlichkeit in Sachen Angriffs Judo und Aktivität aus. Auch hier kam es wieder zum Unentschieden. Allerdings stimmten die Kampfrichter dieses Mal für Theo. Damit holte er sich die Bronzemedaille.

 

Weitere sieben Eilenburger Judoka kämpften um die Medaillen in ihren Gewichtsklassen.

 

Eine sehr starke Gruppe zeigte sich in der Altersklasse ü45 und Gewichtsklasse bis 81 kg. Hier musste der alteingesessene Eilenburger Kämpfer Karsten Ocker sein Können unter Beweis stellen. Karsten konnte in einer seiner drei Begegnungen einen Punktsieg mit einer Beinwurftechnik (O-Uchi-Gari) erkämpfen. In den weiteren zwei Begegnungen, reichte es leider nicht für einen Sieg. Damit nahm Karsten die Bronzemedaille mit nach Hause.

 

Leonie Erlebach (Akl. U30, Gkl. bis 63kg), auch mit langjähriger Kampferfahrung, gelang es in ihrem ersten Kampf einen Wertungsrückstand aufzuholen. Sie schaffte es mit einer Stand-Boden Kombination Ihre Gegnerin in die Festhaltetechnik zu nehmen und den Kampf mit Punktsieg (Ippon) zu beenden. Leider verletzte sich Leonie in ihrer zweiten Begegnung und musste somit den Wettkampf abbrechen. Am Ende reichte es aber noch für die Bronzemedaille.

 

Wettkampfneuling Thomas Franz (Akl. Ü30, Gkl. bis 90 kg) hat trotz zweier Niederlagen, versucht gut mitzukämpfen und konnte auch Akzente mit verschiedenen Angriffsversuchen setzten.

 

Die beiden Eilenburger Sportlerinnen Nele Mahler und Maira Raßler (Akl. U16) kämpften gemeinsam in der Gewichtsklasse bis 63 kg. Auf Grund eines Freiloses und eines Sieges durch eine Festhaltetechnik schaffte es Maira bis in das Finale. Leider musste sie den Sieg, trotz tollem Kampfgeist und guter Angriffe, an ihre Gegnerin abgeben.

Nele verlor Ihren ersten Kampf und landete dadurch im kleinen Finale. Hier setzte sie ihre Gegnerin ordentlich unter Druck und gewann die Partie, mit einem Punktsieg, durch O-Uchi-Gari (Beinwurftechnik). Damit konnte Maira die Silbermedaille und Nele die Bronzemedaille mit nach Hause nehme.

 

In der Altersklasse u13 starteten auch die beiden Eilenburger Tessa Löser (bis 57 kg) und Jonas Knötzsch bis 43 kg. 

Tessa musste in Ihrem ersten Wettkampf gleich vier Mal auf die Tatami. Trotzdem ging sie mit Respekt aber ohne Angst in die Zweikämpfe. In den ersten beiden Kämpfen mussten ihre Gegnerinnen sich ganz schön ins Zeug legen um Tessa zu bezwingen. Ihre Energie reichte dann leider nicht mehr für die beiden nächsten Kämpfe, um nochmal so stark mitzuhalten, die sie dann auch verloren geben musste.

Jonas Knötzsch verfügt schon über etwas Wettkampferfahrung, was er in seinen Kämpfen auch unter Beweis stellen konnte. Jonas setzte gleich in der ersten Begegnung ein Zeichen und ging mit einem Waza Ari (Halber Punkt) für eine Schulterwurftechnik (Morote Seoi Nage) in Führung, welche er bis zum Kampfende verteidigte. Den zweiten Kampf verlor Jonas durch genau die gleiche Technik. Dafür punktete er nochmal in der dritten Begegnung mit einer Festhaltetechnik. Somit erkämpfte Jonas einen sehr guten 3. Platz und konnte die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen.

 

Tom Erlebach

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.